Bryan Talbot

Der 1952 in Lancashire geborene Zeichner und Autor gilt aufgrund seiner Vielseitigkeit als “David Bowie der Comickunst“.

Bryan Talbot

Er begann seine Comickarriere in der Underground-Comicszene der 1960er-Jahre, u.a. mit der Figur des Chester P. Hackenbush, die Alan Moore später aufgriff und für seinen Run bei DCs Swamp Thing weiterentwickelte. Talbot arbeitete an vielen US-Serien wie Hellblazer oder Sandman. Seinen Comic Batman: Mask wird Panini zum Comicfestival München als limitierte deutsche Erstausgabe herausbringen.

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Der Brite Talbot setzte aber auch heimische Kultstoffe um, wie etwa den auch aus dem Kino bekannten Judge Dredd.

Herausragende eigenständige Werke sind Alice in Sunderland, The Adventures of Luther Arkwright und die Fortsetzung Heart of Empire: The Legacy of Luther Arkwright. Auch an der deutschen Version des Rollenspiels Das Schwarze Auge wirkte Talbot mit. Sein Werk wurde vielfach preisgekrönt. Seine derzeit im Schreiber und Leser-Verlag erscheinende Comicserie Grandville ist neben Die Geschichte von einer bösen Ratte (Comicplus+, vergriffen) erst das zweite eigenständige Werk von Talbot, das in deutscher Sprache erscheint. 2016 wird Egmont Graphic Novel sein gemeinsam mit seiner Gattin Mary und Kate Charlesworth erschaffenes Emanzipations-Epos Sally Heathcote: Suffragette veröffentlichen.

Das Comicfestival in München 25. – 28.05.2017