Gerhard Seyfried

Geboren 1948 in München. Von 1971 an war er Karikaturist für das Münchner Blatt und zog 1976 nach Berlin. In San Francisco arbeitete er mit Gilbert Shelton und Paul Mavrides, den Zeichnern der „Fabulous Furry Freak Brothers“, zusammen. 1990 erhielt er den Max und Moritz-Preis als „Bester deutschsprachiger Comic-Zeichner“, 2007 den Wilhelm-Busch-Förderpreis.

Gerhard Seyfried

In den letzten Jahren war Gerhard Seyfried mit Werken wie “Herero“ und “Verdammte Deutsche“ auch als Romanautor tätig.

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Die Wanne – Berliner Polizei-Gedenk-Plakat (2015)

Veröffentlichungen: „Wo soll das alles enden“ (Rotbuch, 1978), „Freakadellen und Bulletten“ (Elefantenpress, 1979), „Invasion aus dem Alltag“ (1980), „Das schwarze Imperium“ (1984), „Flucht aus Berlin“ (1990), „Future Subjunkies“ (zus. mit Ziska, 1991), „Space Bastards“ (zus. mit Ziska, 1993), „Let The Bad Times Roll“ (1997), „Bullen, Bonzen und Berliner“ (alle bei Rotbuch, 1998), „Starship Eden“ (zus. mit Ziska, Carlsen, 1999), „Seyfrieds Cannabis Collection“ (Nachtschatten, 2003), „Kraft durch Freunde“ (zus. mit Ziska, Tolkemitt & Haffmans, 2010), „Beauty Rules“ (Comic für das russische Comic-Projekt „Respect“, 2011–2012), Sammelbände „Die Comics. Alle! – Seyfried & Ziska“ (#1, 2007) und „Die Werke. Alle! – Gerhard Seyfried“ (#2, beide Zweitausendeins, 2008). Aktuelles Projekt: „Gerhard Seyfried – Meister der komischen Kunst“ (Kunstmann), “Herero“ (2003, Eichborn), „Der schwarze Stern der Tupamaros“ (2004, Eichborn), „Gelber Wind oder Der Aufstand der Boxer“ (2008, Eichborn) und “Verdammte Deutsche“ (2012, Knaus)

Das Comicfestival in München 25. – 28.05.2017