Reinhard Pietsch

Geboren in einer Kleinstadt in der Nähe von Stuttgart hat der Autor in seiner Jugend die üblichen Comics gelesen und greift auch heute immer wieder gerne zu der ein oder anderen »bande dessinée«, damit sein Französisch nicht völlig einrostet.

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Er hat in Freiburg und Edinburgh Englisch, Deutsch und Mathematik studiert und über den österreichischen Autor Robert Musil promoviert, dessen »Mann ohne Eigenschaften« unmittelbar in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg spielt. Nach einer Verlagskarriere in verschiedenen Publikumsverlagen, zum Schluss als Verlags- und Programmleiter, hat er sich mit »medienpartner.münchen« vor einigen Jahren selbstständig gemacht, schreibt, produziert und übersetzt seither Bücher für verschiedene Verlage, darunter Bruckmann, DuMont, Gräfe und Unzer, Knesebeck und Thiele.
Er hat vor einigen Jahren die Übersetzung von »Zahra’s Paradise« für Knesebeck betreut, eine Graphic Novel, mit der er erstmals auf diese Kunstform aufmerksam wurde. Damals reifte in ihm die Idee, mit Karl Kraus‘ »Die letzten Tage der Menschheit« ähnlich zu verfahren. Als Glücksfall erwies sich, dass er David Boller für das Projekt begeistern konnte. Das fertige Buch ist zur 100. Wiederkehr des Beginns des Ersten Weltkriegs im Juni 2014 erschienen, während der Buchmesse im Herbst wurde er damit auf das Blaue Sofa/ZDF eingeladen.
Reinhard Pietsch hat eine 21jährige Tochter und lebt in der Nähe von München.

Das Comicfestival in München 25. – 28.05.2017